Kontrabassist, geboren 1958 in Turin, beginnt als Elfjähriger E-Bass zu spielen. 1977 nähert er sich dem Kontrabass als Autodidakt, später folgt eine klassische Ausbildung am Konservatorium. Als E-Bassist sammelt er vielfältige Erfahrungen aus den Bereichen der modernen Musik (Pop, Rock, Ethno) und tritt mit vielen verschiedenen Musikern in Kontakt.
Dem inneren Drang folgend, neue musikalische Ausdrucksformen zu erforschen, entdeckt er den Jazz für sich und beginnt 1985 seine Karriere als Profijazzer. Seither ist Dino Contenti gefragter Sideman italienischer und internationaler Musiker wie:
GIANNI NEGRO, PIETRO TONOLO, LARRY NOCELLA, EMANUELE CISI, ANTONIO FARAO’, MARIO RUSCA, RICCARDO ZEGNA, GIANNI BASSO, SERGIO FANNI, ENRICO RAVA, TIZIANA GHIGLIONI, FRANCESCA OLIVIERI, FLAVIO BOLTRO, FRANCO CERRI, BOB MOVER, DICK ECKSTALLE SMITH, BARNEY KESSEL, JIMMY COBB, RAY MANTILLA, TOMMY CAMPBELL, SKIP HADDEN, NORMA WINSTONE, GIANNI COSCIA, GIANLUIGI TROVESI, GABRIELE MIRABASSI.
1997 arbeitet Contenti mit dem Claudio Fasoli Quartett, 1998 und 1999 nimmt er am Montreux Jazz Festival im Trio mit dem Gitarristen Garrison Fewell teil. 2001 lädt ihn sein Freund, Musiker und Organisator Rrok Jakay zu einem Duokonzert mit der amerikanischen Sängerin Anita Speek zum Harfenfestival nach Antibes ein. Dabei lernt er den Harfenisten Park Stickney aus New York kennen; mit ihm beginnt eine intensive Zusammenarbeit, die ihn zu zahlreichen Konzerttourneen durch Europa führt. Sein Wissen und Können über die Technik der Improvisation gibt Dino Contenti in Meisterklassen an renommierte Musikhochschulen, wie der Music Royal Akademie London, dem Konservatorium Barcelona und Saragossa sowie dem Konservatorium Richard Strauss in München, weiter.
Im Sommer 2003 unterrichtet er am Summer Camp Mosenberg in Deutschland. Hier lernt er die Harfenistin Uschi Laar aus München und ihren Begleiter, Tablaist Jakur Jatinder aus Indien kennen. Es beginnt eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit in Deutschland; dank ihnen wachsen seine Kenntnisse über die indische Musik. Noch im selben Jahr begegnet Contenti dem Pianisten Paolo Paliaga – die beiden Musiker verbindet eine besondere musikalische Affinität, die sich 2005 mit der Bildung des Alboran Trio´s, gemeinsam mit dem Perkussionisten Gigi Biolcati, verwirklicht. Die Produktivität zeigt gleich seine Früchte: Konzerte in vielen Clubs und europäischen Festivals und ein Vertrag als erste italienische Gruppe mit dem renommierten Jazzlabel ACT in Deutschland, welches im Juni 2006 die erste Cd „meltemi“ veröffentlicht.